Über uns

Wie alles begann

Wir Vereinsgründer sind über 10 Jahre in Afrika ehrenamtlich unterstützend in unterschiedlichen Projekten tätig. Die ersten Erfahrungen wurden bei Projekten in Äthiopien gemacht.  Später waren wir in Norduganda tätig.

 

In unterschiedlichen Projekten, in Waisenhäusern und in einem Schulprojekt haben wir beratend, finanziell und vor allem durch handwerkliches Engagement eine Vielfalt von technischen Problemen vor Ort lösen können.


Durch jahrelange direkte und persönliche Zusammenarbeit mit den dort lebenden Menschen, entwickelte sich bei uns eine intensive Kenntnis und Sensibilität der Situation vor Ort.


Insbesondere in Uganda machten wir die Erfahrung, dass der überwiegende Teil der Jugendlichen keiner geregelten Arbeit nachgehen kann. Es gibt sehr viele Jugendliche, die keine Ausbildung in irgendeiner Richtung erfahren. 


Das wollen wir ändern.


Wir möchten den jungen Menschen gute Grundlagen für ein menschenwürdiges Leben ohne Not ermöglichen - Dafür steht unser Verein als "Werkstatt fürs Leben" !

 

 

 

Unsere Ziele

Unser Verein "Moyo Afrika - Werkstatt fürs Leben e. V." unterstützt Jugendliche in Uganda in ihrer Ausbildung, um eine fundierte Lebensperspektive zu bekommen.


Dadurch sind sie in der Lage im eigenen Land für sich selbst und andere zu sorgen. Zudem schaffen sie sich die Möglichkeit, ihren Platz im sozialökonomischen Gefüge zu finden. Als Folge wird nachhaltig gefördert, dass sie ihre erlernten Fähigkeiten in ihrem Heimatland konstruktiv einsetzen. Damit wird ihnen die Basis für ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben gegeben. Der Anreiz dieses woanders zu suchen, und sich auf einen lebensgefährlichen Weg zu begeben, wird dadurch vermieden. 


Daher ist die Schaffung von Ausbildungsplätzen notwendig, weil es nahezu keine gibt. Wenn überhaupt dann nur bei sehr wenigen Konzernen, die nur für den Eigenbedarf ausbilden. Aber auch diese Stellen stehen dem „normalen“ Bürger meist nicht zur Verfügung, da durch Vetternwirtschaft und Korruption diese Ausbildungsmöglichkeiten nur unter der Regierungselite aufgeteilt werden. 


Es wird schon gar nicht über den eigenen Bedarf ausgebildet. Ausbildung bedeutet Aufwand und kostet vor allem Geld. Bei der dort herrschenden Einkommenssituation, ist dies von den meisten Werkstätten ohne Unterstützung nicht zu leisten.

 

Ausbildungsjahrgang 2023

 

Wer wird unterstützt?

  1. Insbesondere hilfsbedürftige Jugendliche, die durch verschiedenste Umstände in eine prekäre Lebenssituation geraten sind. 
     

  2. Werkstätten, die erst durch unsere Unterstützung in die Lage versetzt werden, qualifizierte Ausbildungsleistungen anzubieten. Damit wird die Grundlage gelegt, Jugendlichen überhaupt eine Ausbildung zu ermöglichen.

 

Wie wird im Einzelnen unterstützt?

  1. Zudem werden die Azubis mit Arbeitskleidung, die das Mindestmaß an sicherheitsrelevanten Anforderungen entspricht, direkt und persönlich ausgestattet. Es werden Patenschaften vermittelt, um insbesondere den Fürsorgeaspekt zu unterstützen: Wohnraum, Nahrung und Körperpflege (Seife, Waschmittel). Der Ausbildungsabschluss ist nachvollziehbar und erfolgt in Form einer staatlich anerkannten Prüfung. Sie erhalten ein Zertifikat, mit dem die Jugendlichen beste Chancen auf eine Anstellung haben. So können sie selbstständig als Ausgebildete für ihren Lebensunterhalt sorgen. 
     

  2. Werkstätten werden von uns direkt vor Ort durch Zuwendungen in Form von erbrachten Bau-, Beratungs- und Lehrmaterialleistungen unterstützt. Fachlich fundierte Ausbildung benötigt in den unterschiedlichen Bereichen Werkzeuge und Geräte, Lehrmittel, Computer und  Onlineseminare. Wir, die Vereinsmitglieder, sind auch als Lehrer tätig. Wir vermitteln den Azubis Kenntnisse, teilweise auch den Ausbildern.